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Das Zeugnis ├╝ber das Wunder, das Gott in unsere Familie gemacht hat

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Willkommen auf der Internetseite von Stefan Kiss

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Auf dieser privaten Internetseite k├Ânnen die slovakischen Besucher etwas ├╝ber mich und meine Familie, etwas ├╝ber meine Arbeit und etwas ├╝ber meine Hobbys finden. Jetz gibt es hier auch einen kleinen Teil f├╝r deutsche Besucher. Nat├╝rlich, es gibt hier nur die Grundinformationen, aber vieleicht ist das genuk, dass Sie mich ein bisschen kennenlernen. Also noch einmall:

WILLKOMMEN

Und lesen Sie, bitte:

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Eine kleine Reflexion

Wann kommt endlich der Fr├╝hling?

Ich wei├č nicht, was das f├╝r ein Winter war- zumindest bei uns. Nicht kalt, nicht warm. Bisweilen ├╝ber null, bisweilen unter null. In der Nacht schneit es, am Tag scheint die Sonne. Gut nur zum Krankwerden. Und die Warter├Ąume sind wirklich voll. Jeder hustet und niest. Die ├ärzte beschweren sich, dass sie sich gar nicht mehr an so langdauernde Krankheitsphasen erinnern k├Ânnen. Die Patienten beschweren sich, dass sie schon viele Medikamente genommen haben und die Krankheiten noch immer andauern oder zur├╝ckkommen. Und nicht nur einmal, aber auch zwei- oder dreimal.

Ich wei├č nicht, was das f├╝r ein Winter war. Aber es hatte auch einen Vorteil. Endlich waren wir alle zusammen unzufrieden und wir warten auf den Fr├╝hling. Wann kommt er endlich? Sonst erinnere ich mich an keine Situation, in der die Leute so zusammen unzufrieden gewesen w├Ąren. Und ich erinnere mich gar nicht an die Situation, in der sie zufrieden w├Ąren. Na, was machen wir? Auch die kollektive Unzufriedenheit ist ein Fortschritt.

Die Leute beschweren sich immer. Einmal ├╝ber das Wetter, dann ├╝ber die Preise, die Regierung, die Arbeit, den Arzt, das Amt, die Schule und ├╝ber alles, wor├╝ber sie sprechen. Und heute auch schon ├╝ber die Kirche und die Pfarrer, was fr├╝her unm├Âglich war. Es gibt auch Menschen, die ├╝ber Gott schimpfen. Wir schimpfen nicht ├╝ber Ihn (meistens hoffe ich), aber wir schimpfen sehr oft ├╝ber viele andere Dinge, als ob sie nicht mit Ihm zusammenh├Ąngen. Aber k├Ânnen wir das Eine vom Anderen trennen? Diese Welt ist doch Gottes Welt. Und alles in ihr ist von Gott. Und wir sind auch Gottes Gesch├Âpfe. Also, wenn wir ├╝ber diese Welt schimpfen, schimpfen wir ├╝ber das Werk Gottes. Ja, sie ist schon ganz kaputt, aber noch immer ist sie das Werk Gottes. Auch unsere Gesundheit haben wir von Gott. Auch unsere Familien und unsere Freunde, das Essen und die Lehrer und auch die Kirche.

Die Leute k├Ânnen viele Dinge kaputtmachen, darum sie nicht mehr so gut, wie vorher. Zum Beispiel das Schulwesen (erinneren sie sich an die Ziele von Komensky), das Gesundheitswesen (die Ziele von Hyppokrates) oder die Kirche (Rede von Jesus). Aber wenn das alles nicht mehr so gut ist wie es einmal war, verdanken wir das letztenendes nur uns selbst. Wir haben alles kaputtgemacht und nur wir k├Ânnen alles (oder zumindest etwas) wieder verbessern. Und das Beschweren und Schimpfen helfen uns damit nicht.

Also, wir haben zwei M├Âglichkeiten: aufh├Âren zu schimpfen und beginnen etwas zu machen. Wenn wir die M├Âglichkeit anschauen, bleibt da der Fakt, dass wir meistens ├╝berall noch etwas Gutes haben. Noch immer k├Ânnen wir lernen, noch immer haben wir den Arzt, noch immer k├Ânnen wir die Ruhe in der Kirche finden, noch immer haben wir etwas zu essen, wir haben Freunde um uns, und das alles nur dank Gott.

Und so sollten wir lieber statt der Unzufriedenheit ein bisschen dankbarer sein und unserem Vater im Himmel sagen: "Lieber Vater, ich wei├č, dass wir viele von deinen Werken kaputtgemacht haben, aber dank deiner Gnade haben wir noch immer viel. Danke f├╝r alles." Diesen Rat gibt uns auch der Apostel Paulus:

"Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch." (1T 5,18)

Wenn wir beginnen den Grund f├╝r Zufriedenheit und Dank zu suchen, wechselt unser Blick auf die Welt. Und mit der Hilfe von Gottes Wort k├Ânnen wir auch gl├╝cklicher bleiben.

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