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Die Wunder macht Gott auch heute

Als ich vor 18 Jahren plötzlich mein Augenlicht verlor, haben die Ärzte gesagt, dass meine Netzhaut kaputt ist. Das war für uns ein unbekannter Begriff. Wir wussten nicht, dass die Netzhaut nur eine mikroskopische Schicht der Zellen ist, die die hintere Innenwand des Auges auskleidet. Wir wussten nicht, dass man nicht mehr sehen kann, wenn diese Schicht kaputt ist. Und wir wussten nicht, dass es sehr schwierig ist, die kaputte Netzhaut zu reparieren. Aber das alles haben wir sehr schnell begriffen, als mir die erste, auch zweite und auch dritte Operation nicht geholfen hat. 2 Jahre später ist auch die Netzhaut an meinem zweiten Auge kaputt gegangen. Da wusste ich schon, dass die Chance, dass ich wieder sehen werde, sehr klein ist. Und es war wirklich so. Seitdem weiß ich, dass die Erkrankungen der Netzhaut am meisten die Sehkraft des Mensches bedrohen und es extrem schwierig ist sie zu heilen.

Unser Sohn Rastik ist ein sehr lebendiges, liebes und verspieltes Kind. Mitte März wird er seinen zweiten Geburtstag feiern. Wir haben große Freude an ihm, obwohl sie ein bisschen durch die Erkenntnis getrübt ist, dass seine Netzhaut in einem Auge seit seiner Geburt kaputt ist und er mit diesem Auge nicht sehen kann. Die Welt schaut er nur mit einem gesunden Auge an. Aber er schaut wirklich mit großem Interesse. Und warum nicht? Er ist genau in dem Alter, wo er die Sachen um sich entdeckt, die Leute und die Tiere kennen lernt und beginnt, die Bilder in Büchern anzuschauen. Und er hat die Bücher sehr gern. Genauer, er hatte sie gern. Er hatte sie gern bis 1. April 2004, als er plötzlich auch mit dem gesunden Auge nicht mehr sehen konnte. Es ist sehr schwierig die Angst und die Verzweiflung von uns - seinen Eltern zu umschreiben, als wir gesehen haben, dass er nicht auf hingehaltenes Spielzeug reagiert, uns nicht anschaut, allein nicht gehen kann und sich an jedem Hindernis stößt. Wir hatten die Tränen in unseren Augen, wenn er das Buch in seiner Hand hatte, aber er konnte es nicht lesen, wenn er spazieren gehen wollte, aber er sah die Bäume, das Gras und die Blumen nicht. Die Diagnose haben wir schon geahnt. Seine Netzhaut ist kaputt.

Wir durften keine Zeit verlieren, darum sind wir gleich nach Zlín (eine Stadt in der Tschechischen Republik) zum Arzt Herr Kubena geeilt, den wir schon lange Jahre besuchen. Er hat unsere Ahnung bestätigt. Mit der Netzhaut von Rastík ist etwas passiert und man muss sie gut untersuchen, am besten unter Narkose. Dafür ist aber eine private Klinik sehr klein. Und so hat der Arzt veranlasst, dass Rastík in dem bekannten Krankenhaus in Prag-Motol untersucht werden konnte.

Schon 2 Tage darauf sind wir in das Krankenhaus in Prag-Motol gekommen, wo bekannte Ärztin Dotrelova unseren Rastik aufgenommen hat. Sie hat Rastik untersucht und ebenfalls bestätigt, dass seine Netzhaut wirklich kaputt ist und es wichtig ist, den Junge schnell zu operieren. Sie war bereit, das selbst zu machen und sie operierte ihn gleich am nächsten Tag. Sie hat uns aber darauf hingewiesen, dass seine Situation sehr schwierig ist und wir darauf vorbereitet sein müssen, dass er nie wieder so gut sehen wird wie bisher. Man kann nur max. 20% Verbesserung erwarten. Nicht mehr.

Die Ärztin operierte und wir konnten nichts anderes machen, nur beten. Es war eine stille Woche vor Ostern und die Christen auf der ganzen Welt haben über den Tot von Jesus Christus geweint. Wir haben in Prag nebenbei auch um die Sehkraft von Rastik geweint. Wir wussten, wie klein die Erfolgsaussichten bei Operationen der Netzhaut sind. Wir wussten, Gott kann machen, dass diese Operation gut verläuft. Aber wir wussten nicht, ob Er das will. Wie ist sein Wille? Was für einen Plan bereitet Gott für uns vor und was für einen Plan für Rastik? Soll sich die Tragödie wiederholen? Soll auch er ohne Augenlicht wachsen und leben? Diese Vorstellung war schaurig und unser Herz war unglücklich, als wir uns daran errinert haben, wie gern Rastik Bücher gelesen hat, wie gern er in die Augen der Mutter geschaut hat, wie er die Welt erlebt hat. Vor der Reise nach Prag haben wir auch einige Bücher in die Tasche eingepackt, wir haben nicht gewusst, ob wir sie noch brauchen werden. Sie lagen im Krankhauszimmer auf dem Tisch, direkt daneben das Bett, wo unser Rastik nach der schwierigen Operation geschlafen hat. Das Personal des Krankhauses war sehr freundlich zu uns. Die Schwestern haben uns getröstet. Die Ärzte wollten uns auch ermutigen. Frau Ärztin Dotrelova hat zugesagt, dass sie bei der Operation alles, was in ihrer Macht steht machen wird. Wir haben gefühlt, dass alle uns die Schwere der Angst um Rastik tragen helfen. Und natürlich viele Beten und Bitten zu Gott für die traurigen Eltern.

Und so ist der nächste Tag gekommen. Die ÄRzte haben den Verband von Rastiks Augen entfernt und alle warteten, was passieren wird. Er hat aber seine Augen den ganzen Tag nicht geöffnet. Nur am Donnerstag Morgen, als ich ins Krankenhaus gekommen bin, spazierte er mit großem Lächeln im Gang. Ich habe mich ohne Wort vor ihn gestellt, und er lief zu mir und rief: "Vati! Vati!". Wir sind mit ihm in den Spielsaal des Krankenhauses gegangen, wo er vor der Operation keine Spielsachen gesehen hatte. Jetzt ist er direkt zum Regal gegangen und er hat alle Spielsachen genommen. Wir haben ihm das geliebte Buch gegeben und er hat wieder alles erkannt: der Mann, die Frau, das Auto, die Kirche... Und wieder die Tränen. Die Tränen der Freude und des Dankes.

Es war aber noch nicht gewonnen. Frau Ärztin Dotrelova wollte einige Tage später noch eine Untersuchung in der Narkose machen, damit sie den tatsächlichen Zustand der Netzhaut von Rastik sieht. Das kann man nicht nur nach der Sehnkraft erkennen. Diese Untersuchung hat sie am Dienstag nach Ostern gemacht. Das Personal hat unseren Rastik aus dem Saal gebracht und gleich danach ist die Frau Ärztin Dotrelova gekommen und hat gesagt, dass die Netzhaut von Rastik in Ordnung ist. Nach ihren eigenen Worten kann man über ein Wunder sprechen, denn nur selten ist die Operation so glücklich verlaufen wie jetzt.

Heute sieht Rastik genau so gut wie vorher. Er liest wieder die Bücher, merkt das Gras oder die Blume im Park, schaut in die Augen der Menschen, die ihn grüßen. Wir sind zurück nach Krupina gekommen und zeugten von dem großen Wunder Gottes, das passiert ist. Immerhin, solang die Christen um Jesus Christus weinten, weinten wir um Rastik. Und als nach 3 Tagen Christus auferstanden ist, ist große Freude nicht nur über dieses Leben, aber auch über das Licht, das Gott seit Ostern in das Auge von Rastik zurück gegeben hat, gekommen. 5 Tage des Dunkels und die Wiederkehr des Lichtes haben wir sehr tief im Herzen erlebt. Wir haben gefühlt, dass die Hand Gottes uns berührt, und Gott bei uns große Dinge gemacht hat.

Viele Christen erleben Ostern wie eine Art Routine und sie nehmen das Geschenk des Lebens nicht auf, solang ihr eigenes Leben nicht gefährdet ist. Nur wenn man etwas verliert, kann man sich darüber freuen, wenn man das wieder zurück bekommt. Es ist so im geistlichen aber auch im leiblichen Leben. Wir durften das erleben. Wir danken Gott dafür. Wir wollen, dass der Name Gottes gefeiert wird, und dass die Leute bei diesem Gott für dieses Wunder danken. Unsere Brüder und Schwestern in Krupina haben das gemacht und tun es noch immer. Sie erleben unsere Freude mit uns und stimmen in unsere Dankgebete mit ein. Wir wollen darum auch euch bitten - erinnern sie sich in ihren Gebeten an unseren Rastik und danken sie Gott für das Wunder, das Er gemacht hat. Wir danken Ihm jeden Tag. Wir danken in unseren Gebeten, aber auch mit dem Zeugnis - zum Beispiel mit diesem Artikel. Darum wollen wir auch hier unseren Dank vor Gott zum Ausdruck bringen. Dazu gilt unser Dank aber allen, die diese schwierige Zeit mit uns erlebt haben> dem Arzt Kubena für schnellen und effektiven Rat und Hilfe, dem ganzen Personal der Augensektion im Krankenhaus in Prag-Motol und natürlich der Ärztin Dotrelova, in deren Hände Gott seine Kraft gegeben hat, dass durch sie Er unserem Rastik die Sehenkraft zurück geben konnte. Ihnen allen sei gedankt.

Foto von Rastik

ŠTEFAN KISS
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